28.
Juli
Neues zum Coworkingspace – Raumideen
von Christian Metzeler Kommentieren
Ich möchte wieder einmal kurz auf den neuen Beitrag im Coworkingspace-Blog aufmerksam machen, in dem es um ein paar Ideen bzgl. der Einrichtung des ersten Raumes geht. Wie es insgesamt mit der Idee des Coworkingspaces in Magdeburg weitergeht, dazu mehr am nächsten Dienstag. Es haben sich einige interessante und vielversprechende Entwicklungen ergeben, die ich dann vorstellen werde.
15.
Juli
Neues vom Coworkingspace in Magdeburg
von Christian Metzeler Ein Kommentar
Hier nur kurz zum Aufmerksamkeiterregen: alle Interessierten des Coworkingspaces in Magdeburg mögen sich bitte die aktuellen Nachrichten im Coworking-Blog ansehen und bei Interesse fleißig kommentieren. Bitte verbreitet die Info auch an Freunde und Partner, die das ggf. interessant finden könnten. Sonnige Grüße!
9.
Juni
Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft zu Besuch in Magdeburg
von Michael Kühle Ein Kommentar

Am Montag dieser Woche fand in der Leipziger Kulturfabrik Werk II eine Netzwerkveranstaltung der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung statt. Anlass hierfür war die Vorstellung des Regionalbüros für den Raum Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Initiative kümmert sich bundesweit um die Wachstumsbranche der Kultur- und Kreativwirtschaft, will bei der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit helfen, wirtschafts- und technologiepolitische Programmbildung der Bundesregierung überprüfen um Förderungen anzupassen und auch den Zugang zu Fremdkapital für die Branche fördern.
Die Initiative sieht sich also zum einen als Netzwerk der Branche und zum anderen als Unterstützer. So bespielsweise als Berater für Finanzierungen und Förderungen, als Berater für Kurse und Schulungen uvm.
Für unsere Region ist Frau Katja Großer die Ansprechpartnerin. Ich konnte Sie direkt in Leipzig kennenlernen und habe sie auch gleich für den kommenden Webmontag am 14.06.2010 nach Magdeburg eingeladen. Dort wird sie für alle Interessierten aus der Branche die Initiative vorstellen und gern Fragen beantworten. Also, kommt zum Webmontag, es wird sicher interessant!
22.
April
Coworking-Space für Magdeburg?
von Christian Metzeler 28 Kommentare
Die Idee des Coworking-Space ist nicht unbedingt neu, aber in Deutschland noch nicht allzu sehr verbreitet: Freiberufler oder Projektteams, die keine Lust darauf haben, zuhause oder in einem einzelnen Büro irgendwo zu arbeiten, arbeiten an gemieteten Arbeitsplätzen in Großraumbüros, die ihnen alles nötige zur Verfügung stellen: Arbeitsplatz mit Schreibtisch und Stuhl, Netzwerkanschluss, WLAN, Konferenzraum, Telefonzimmer und Raum für kreatives Rumlungern.
In Magdeburg gibt es bisher nichts derartiges und wir haben uns gedacht: vielleicht geht das hier ja auch. Das wirklich Interessante ist ja eigentlich: man ist nicht allein, sondern um einen herum sind auch noch andere Menschen, die arbeiten. Das bedeutet, dass man sich aufs Arbeiten konzentrieren kann, aber bei Bedarf Menschen da sind, die man auch mal was fragen kann, von denen man Anregungen erhält und mit denen man vielleicht auch ein Netzwerk aufbauen und sich gegenseitig Aufträge vermitteln kann. Denn klar ist doch: die meisten Aufträge entstehen durchs “Ich-kenn-da-jemanden….”.
Von unserer Seite aus stellen wir die Idee in den Raum, weil wir bei uns zum einen schon zwei Untermieter in den Büroräumen haben und zum anderen noch zwei Räume, die frei sind und genutzt werden könnten. Uns stellen sich natürlich ein paar Fragen, auf die wir Antworten finden möchten: gibt es in Magdeburg Leute, die daran Interesse habe? Was erwartet Ihr konkret von einem solchen Coworking-Space? Welche Voraussetzungen bei Arbeitsplätzen und Technik sollen oder müssen gegeben sein? Welche Mietmodelle sind interessant? Würdest Du mit jemand Fremden in einem Raum arbeiten wollen? Welchen Preis würdest Du im Monat, am Tag, für eine Woche, für ein halbes Jahr für einen Arbeitsplatz, einen Konferenzraum, eine Kaffeeflatrate aus der Supermaschine oder eben dieses oder jenes zahlen? Was für sonstige Services wären interessant? Wie sollte das Büro aussehen? Usw…
Ich möchte die Idee daher hier einfach mal in den Raum stellen und ein bisschen darüber diskutieren, ggf. auch bei einem der nächsten Webmontage. Ich würde mich über Anregungen und Inspirationen freuen. Hier gibt es noch ein paar Inspirationen für Coworking aus Berlin und anderen Städten:
30.
März
Was kosten Arbeitnehmer?
von Christian Metzeler 3 Kommentare
Ich habe mich heute morgen mit der Kontrolle unserer Löhnen und Sozialabgaben und der Einordnung der Ausgaben in Kostenstellen beschäftigt, die von mir für interne Auswertungen genutzt werden. Hier mal ein paar Nebenbei-Erkenntnisse aus dem Bereich der Löhne, die vielleicht ganz interessant sind.
Bei einem Bruttolohn von 2.000,- Euro erhält ein konfessionsloser Arbeitnehmer, der bei der TKK versichert ist, exakt 1.352,48 Euro als Nettolohn ausgezahlt. Die Personalkosten dieses Arbeitnehmers betragen 2.419,70 Euro. Zwischen dem Nettlohn, d.h. der an den Arbeitnehmer ausgezahlten Summe und den Personalkosten beträgt die Differenz also 1.067,22 Euro. Die Lohnsteuer macht an den rund 1.070 Euro Personalkosten/Abzügen vom Bruttolohn gerade mal 224,33 aus, der Solidaritätszuschlag läppische 12,33 Euro. Der Rest in Höhe von stolzen 830,56 Euro entfällt auf die Sozialversicherungen, wird also für Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung verwendet.
Von den Personalkosten dieses Arbeitnehmers entfallen somit recht exakt 55% auf seinen Nettolohn und somit 44% auf alles andere, sozusagen die Nettolohn-Nebenkosten. Die Differenz zwischen Bruttolohn und Nettolohn ist 647,52 Euro und somit hat der Arbeitnehmer 32% seines Lohns abzuführen. Auf den Bruttolohn muss das Unternehmen, also wir, etwas mehr als 17% obendrauf schlagen um die Personalkosten zu errechnen. Wenn wir dem Arbeitnehmer statt 2.000,- Euro nun 2.100,- Euro Brutto zahlen, erhöht sich sein Nettoverdienst (nur) um 55,82 Euro auf 1.408,30 Euro (ok, auf’s Jahr betrachtet hat man immerhin rund 700,- Euro mehr in der Tasche). Von den zusätzlichen 100,- Euro Brutto gehen 23,75 Euro an Lohnsteuer und 1,31 Euro Soli ab und die Sozialabgaben steigen um 30,76 Euro. Rund 44% des Mehrverdienstes kommen also nicht beim Arbeitnehmer an.
Ich will das jetzt eigentlich gar nicht weiter bewerten, da ich mir offen gesagt schwer tue, eine solche Bewertung zu treffen. Einerseits bin ich mir über die Nützlichkeit des Sozialversicherungssystems und des Staates (Lohnsteuern) durchaus im klaren. Andererseits ist es schade, dass ein Arbeitnehmer nicht gerade übermäßig viel von seinem Lohn bzw. unseren Personalkosten mit nach Hause nimmt und soviel an Abgaben anfällt.