7. Juli

Gebt uns Sterne!

von Christian Metzeler Kommentieren

Auf der Website Kreativwirtschaft-Sachsen-Anhalt gibt es eine Übersicht über viele Unternehmen, die in der Kreativwirtschaft dieses Bundeslandes tätig sind. So finden sich beispielsweise allein in der Rubrik “Webdesign” aktuell 35 Unternehmen. Natürlich haben wir uns nur mit größtem Widerwillen dort eingetragen, denn schließlich sind wir ja Webentwickler und keine Webdesigner. So hat eben jede Branche ihre possierlichen Marotten.

Mit einer netten Kartenfunktion auf Basis von Google Maps kann man die eingetragenen Unternehmen grafisch lokalisiert darstellen. Ein schickes Feature ist aber auch, dass man Unternehmen bewerten kann.

Deswegen: bewertet uns! Gebt uns Sterne! Dazu müsst ihr nur hier auf die gewünschte Sterneanzahl klicken, dann auf “Abstimmen” und noch eine eMail-Adresse zur Bestätigung eingeben. Und wehe, es gibt von irgendwem 0 Sterne. Schande über euch!

Neue Unternehmen können sich auf der Website übrigens selbst registrieren. Man muss dann allerdings schon ein bisschen Arbeit ins Accountanlegen stecken, damit das Profil schön gefüllt wird und irgendwann so gut aussieht wie unseres. ;-) . Interessant ist vielleicht auch der Eventkalender, in welchem für die Branche nützliche Ereignisse eingetragen werden. Schick wär’s natürlich, wenn man selbst auch noch Ereignisse eintragen könnte, die dann dort mit veröffentlicht werden. Damit wäre eine nützliche Popularisierungsmöglichkeit für Unternehmen, die sich dort eintragen, gegeben.

P.S. Der Titel hat natürlich rein gar nichts mit anderen, zurzeit öffentlich diskutierten Sternen zu, bspw. einem so genannten “vierten” Stern für irgendwas, das zurzeit irgendwo ausgefochten wird. ;-)

5. Juli

5 Firefox-Addons fürs Webdesign, die Sie kennen sollten

von Christian Metzeler 5 Kommentare

Der Browser Firefox hat in seiner Verbreitung in Deutschland Mitte des Jahres 2009 den Internet Explorer an Marktanteilen überholt. Rund 51% der deutschen Internetnutzer surfen mit dem feurigen Fuchs, ca. 38% verwenden den Internet Explorer. Firefox verdankt seine heutige Verbreitung nicht zuletzt der sehr angenehmen Eigenschaft, dass man seine Funktionen um so genannte Addons erweitern kann, von denen Abertausende gibt. Ebenso wie Firefox selbst sind diese Addons kostenfrei zu haben.

Ein Beispiel

So habe ich in meinem Firefox bspw. das Addon “TwitterBar” installiert, durch welches ich die Adresse (URL) der gerade geöffneten Website mit nur einem Klick auf den netten blauen Vogel rechts in der Adresszeile tweeten kann (siehe Bild). Ich benutze dieses Feature nicht so oft, aber es ist praktisch und kostet nichts. Installieren kann man solche Addons in Firefox über das Menü “Extras” > “Add-ons”. Im Menüpunkt “Add-ons herunterladen” kann man nach Addons suchen, sie ansehen und dann installieren.

Fünf Addons die sie kennen sollten:

Ich möchte hier fünf Addons für Firefox vorstellen, die man sinnvollerweise bei der Gestaltung von Websites, deren Entwicklung und im Zuge des Bugreportings und Reviewings kennen sollte.

FireShot:

Mit FireShot kann man Screenshots des Browserfensters machen und diese per Copy&Paste (STRG+V) bspw. in eMails oder Dokumente reinkopieren. Das ist recht nützlich, vor allem wenn man die Screenshots vor dem Abschicken noch ein wenig bearbeiten, bspw. zurechtschneiden oder mit Hinweisen versehen möchte. Somit kann man bspw. sehr gut Fehler illustrieren, die auf einer Website auftreten und demjenigen mitteilen, der sich drum kümmern soll (bspw. wir ;-) ).

MeasureIt:

MeasureIt fügt am unteren linken Rand des Browserfensters ein kleines Linealsymbol hinzu. Man kann damit die Größe einer beliebigen rechteckigen Fläche im Browser bestimmen. Man klickt einfach auf das Symbol, wodurch sich der Cursor in ein Kreuz verwandelt. Dann klickt man auf einen Punkt, hält die Maustaste gedrückt und zieht ein rechteckiges Fenster zu einem zweiten Punkt und lässt dort los. Man erhält Länge und Breite des Fensters angezeigt.

ColorPicker:

Mit dem ColorPicker kann man jede verwendete Farbe auf einer Website herausfinden und sich ihre RGB- und HTML-Werte anzeigen lassen. Das ist besonders nützlich, wenn man sich über kleine Farbänderungen auf Websites unterhalten will, an denen man gerade arbeitet.

Firebug:

Firebug ist das, was Webentwickler in ihren pubertären Potenzfantasien als “mächtiges Tool” bezeichnen. Man kann damit den Quellcode einer Website auf Fehler prüfen und live Änderungen vollziehen, bspw. am CSS. Diese Änderungen sind natürlich nur temporär und werden nicht gespeichert. Damit kann man bspw. direkt beim Kunde zeigen, wie andere Farben bei Text oder Hintergrund, andere Zeilenabstände und Schriftgrößen aussehen und vieles mehr.

Web Developer Toolbar:

Zusammen mit Firebug ist die Web Developer Toolbar mithin eines der nützlichsten Tools für die Entwicklung. Nach dem Installieren erreicht man die Funktionen per Rechtsklick im Menü oder über das kleine Icon ganz rechts unten. Mit der Toolbar lassen sich viele interessante Funktionen nutzen: man kann Javascript und CSS ein- und ausschalten, sich CSS-Klassen anzeigen und validieren lassen, Formulare überprüfen, das Browserfenster auf bestimmte Größen anpassen, XHTML-Konformität checken, Abmessungen von Grafiken einblenden oder Hintergründe entfernen und vieles, vieles mehr.

Es gibt natürlich noch einen Haufen weitere, interessante Firefox-Addons. Also nur her damit und schön hier rein posten. Ich kann mir ja nicht alle ansehen.

4. Mai

Praxisproblem Terminkalender

von Christian Metzeler Ein Kommentar

Ich möchte ein kleines Alltagsproblem bei Terminkalendern schildern: gerne werden bei Projekten/Websites Terminkalender angefragt und auch verwendet, um Termin in echten Addons mit bestimmten Funktionen zu verwenden, statt diese nur händisch zu pflegen (was man bei Websites mit einem Hauch von Anspruch an Professionalität sowie NIE, NIE, NIE tun sollte). Leider wird sich bei ihrer Konzeption häufig zu wenig Gedanken um mögliche Einsätze und Verwendungsarten von Terminen gemacht. Terminkalender werden genutzt, um auf kommende (selten auf vergangene ;-) ) Veranstaltungen hinzuweisen. Immer wieder taucht dabei das Problem auf, wie mit sich wiederholenden Einträgen, sprich, mit Serienterminen umgegangen werden soll. Denn häufiger gibt es Terminkalenderseiten, die keine Pagination vorsehen, wo es also keine weiteren Seiten für viele Einträge im Terminkalender gibt. Das kann man gut oder schlecht finden, aber es gibt eben solche Websitekonzepte. Wie geht man dann mit Serienterminen um? Denn prinzipiell könnte eine Terminkalenderseite mit einem oder mehreren wöchentlichen Serienterminen, die bspw. über ein halbes Jahr gehen, schnell sehr lang werden, weil 50, 70 oder 100 Termine untereinander darin stehen. Dann hat man eine Seite mit einer Länge von einem Kilometer, was meistens nicht sehr spaßig ist.

Wir haben unserem Terminkalender-Addon für Redaxo die Möglichkeit gegeben, einfach nach einer einstellbaren Anzahl an Einträgen Schluss zu machen, bspw. nach 20, 30 oder 40. D.h. spätere Termine werden erst dargestellt, wenn bisherige Termine durch Ablauf rausgefallen sind. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Anzahl der Serientermine, die innerhalb dieser begrenzten Anzahl von Einträgen dargestellt wird, ebenfalls und zusätzlich zu begrenzen, bspw. von jedem Serientermin nur die nächsten drei Einträge. Das eröffnet umgekehrt das Problem, das es dann dargestellte Einzeltermine geben würde, die sehr weit in der Zukunft liegen, und nicht dargestellte Serientermine, welche näher an der Gegenwart liegen. Besonders intuitiv ist das also eher nicht.

Eine weitere, kleine Herausforderung ist die Art von Serienterminen: zunächst sind da die normalen Serientermine wie “täglich”, “wöchentlich”, “monatlich” oder “jährlich”, wobei “jährlich” auf so wie nie benutzt werden wird, schätze ich mal. Diesen Serienterminarten könnte man noch “zweiwöchentlich” und “quartalsweise” hinzufügen, um die Liste kompletter zu machen. Eine andere Art von Serienterminen ist bspw. “an jedem ersten Montag im Monat” oder auch “immer drei Tage vor Christi Himmelfahrt”. Der erste wird durchaus vorkommen und sollte grundsätzlich bedacht werden, der zweite Fall wird so gut wie nie vorkommen, ist aber prinzipiell denkbar. Hier wird man im Einzelfall Anpassungen vornehmen (müssen), um dem individuellen Bedarf von Kalendern gerecht zu werden.

2. Februar

Einladung zum Webmontag Magdeburg

von Wolf Brüning Kommentieren

Webmontag MagdeburgWer uns auf Twitter folgt, ist bestimmt schon darüber gestolpert, dass am kommenden Montag (8.2.) das erste mal auch in Magdeburg ein Webmontag stattfindet. Für diejenigen, die sich jetzt dennoch fragen, was ein das eigentlich ist, eine kurze Erklärung: Der Webmontag ist ein in regelmäßiger Folge (meist monatlich oder zweimonatlich) stattfindendes Treffen für alle am Thema Web interessierten Menschen einer Region. Und das umfasst durchaus eine Vielfalt von Leuten, vom Studenten bis zum Webunternehmer, vom Designer bis zum Backendentwickler, vom Usabilityexperten bis zum SEO-Guru. Der Webmontag bietet all diesen die Möglichkeit, sich kennen und verstehen zu lernen, in interessanten Vorträgen neues Wissen zu erwerben oder eigenes Wissen weiterzugeben.

Da Magdeburg bisher ein weißer Fleck auf der Webmontagslandkarte war, haben wir uns zusammen mit Hagen Aedtner entschlossen, diesen Event auch endlich einmal in unserer Stadt zu etablieren. Dazu haben wir als Startschuss ein Programm aus drei interessanten Vorträgen (s.u.) zusammengestellt und hoffen somit auf viele interessante und interessierte Teilnehmer. Insbesondere freuen wir uns natürlich auf Besucher, die sich aktiv einbringen wollen, sei es in Diskussionen, mit eigenen Vorträgen an kommenden Webmontagen, mit Ideen für Themen oder Referenten oder organisatorischer Hilfe.

Diejenigen, deren Interesse wir jetzt geweckt haben, dürfen sich zum ersten Magdeburger Webmontag, kommende Woche am 8.2. ab 18 Uhr im Markant (Sternstraße, südlich vom Hasselbachplatz) eingeladen fühlen. Neben der Gelegenheit zum Netzwerken und zum lockeren Gespräch warten die folgenden drei Vorträge:

  • „varisale / eCommerce mit Redaxo“ – Dave Gööck, Geschäftführer webvariants GbR
  • „Virtuelle Weinverkostung“ – Alf Jahn, Geschäftsführer aromicon.com – Die Geschmackssuchmaschine
  • „Video on Demand Lösungen“ – Leander Carell, Geschäftsführer NOWTILUS On demand Film Entertainment

Mehr Informationen zur Veranstaltung und den Vorträgen sind auf der Webmontag-Magdeburg-Website zu finden. Weg mag kann seine Teilnahme gern per Terminzusage auf Facebook oder XING bekannt geben, dies ist aber keine Voraussetzung. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

5. November

World Usability Day 2009

von Wolf Brüning Kommentieren

Logo World Usability DaySoftware, die nicht das tut, was der Anwender will. Handys, deren Funktionen man nicht versteht. Automaten, die eher verwirren, als zum Ergebnis zu führen… kennen Sie das?
Keine Sorge, der November ist da! Und mit ihm steht am kommenden Donnerstag auch wieder der World Usabilty Day auf dem Kalender. Mittlerweile jährt sich dieser Aktionstag bereits zum fünften Mal und bietet diesmal mehr als 200 Veranstaltungen in über 40 Ländern zu den Themen User Interface Design, User Centered Design, User Experience Design und User und-so-weiter Design. In Deutschland wird in 18 Städten zu solchen Veranstaltungen eingeladen und neben Berlin, Hamburg, Stuttgart und München darf natürlich auch Magdeburg nicht fehlen.
Hauptsächlich von unseren Freunden von SCHROEDER+WENDT angetrieben, hat sich dieses Event seit 2005 auch in unserer schönen Stadt (einem “weißen Fleck inmitten der deutschen Usability-Landkarte” – Zitat Matthias Schroeder) etabliert. Wie man am untenstehenden Programm sehen kann, lohnt sich auf jeden Fall die Anwesenweit am 12.11. ab 16 Uhr im Forum Gestaltung (Brandenburger Str. 10, 39104 Magdeburg). Mit einem zweiten Blick in eben dieses Programm erkennt man desweiteren, dass wir diesmal nicht nur als passive Teilnehmer vor Ort sind, sondern uns aktiv mit einem Vortrag einbringen.

16:00 – Workshop „Webseiten mit Usability Methoden optimieren“

Mit praktischen Übungen und Tests werden Methoden zur Evaluation von Webseiten vermittelt. Schwerpunkt bildet hier zum einen die so genannte „heuristische Evaluation nach Nielsen“ die sich an Qualitätskriterien orientiert und zum anderen der Aufbau eines kleinen Usability-Tests. Die Teilnehmer erhalten somit einen Einblick in die Durchführung von Methoden zur Optimierung einer Webseite oder ähnlichen grafischen Oberflächen.

Voranmeldung bitte an mail@jana-hesselbarth.de
Jana Hesselbarth, Diplom-Designerin
arbeitet bei der Agentur SCHOLZ & VOLKMER (Wiesbaden) als Gestalterin im Webdesign, unter anderem für die Mercedes Benz Webseiten.
www.jana-hesselbarth.de

17:30 – Vortrag „Web Usability- Bewährte Verfahren, Fettnäpfchen & verbreitete Irrtümer“

Der Bereich der Usability umfasst eine Unmenge von Regeln, Best Practices und Hinweisen wie eine Webseite oder ein anderes User Interface zu gestalten ist. Einige dieser Regeln sind mittlerweile überholt oder stets Glaubenssätze gewesen, die stets weitergetragen aber nie wirklich überprüft worden sind. Der Vortrag beschäftigt sich mit diesen Mythen, der eigentlichen Wirklichkeit und den sich daraus ergebenden Konsequenzen. (Fokus des Vortrags ist Usability im Web und vergleichbaren bildschirmbasierten Nutzerinterfaces)

Wolf Brüning, Diplom-Computervisualist
Als Art Director der webvariants GbR (Magdeburg) trägt er die Verantwortung für alle kreativen und gestalterischen Aufgaben.
www.webvariants.de

18:00 – Pause

18:30 – Vortrag „Usability Strassentricks – Den inneren Dämon des Users verstehen“

„Usability Strassentricks – Den inneren Dämon des Users verstehen“
Besonders auf Verkaufswebseiten gilt: Usability, um mehr zu verkaufen. Durch einfache psychologische Prinzipien in der Planung werden hohe Conversion Raten schon von Beginn an erzielt und aufwendige Usability-Tests (fast) überflüssig. Dazu einige Beispiele, die in 5 Minuten umgesetzt werden können

Norman Janssen, Bachelor of Science Digitale Medien
ist Geschäftsführer der .mediacode. web solutions (Magdeburg), welche sich mit der Optimierung von Webseiten befasst.
www.mediacode.de

19:00 – Vortrag „Internet-Benutzung im Jahr 2019“

Das Internet wächst in alle unsere Lebensbereiche herein und wird immer weniger als solches wahrnehmbar. Vor 10 Jahren war Google gerade mal ein Jahr alt und mit dem Handy ins Internet gehen, war für die meisten eine völlig fremde Welt. Heute laufen fast alle Suchanfragen und Onlinewerbung über Google und über mein Handy kann ich sofort ein Luft- oder Straßenbild eines beliebigen Ortes auf der Erde erhalten. Wie wird diese, so wichtige Schnittstellen zwischen Mensch und Daten bzw. sogar zwischen Mensch und Welt, in wiederum 10 Jahren aussehen? Der Vortrag zeigt aktuelle Trends und Tendenzen und bietet einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft.

Matthias C. Schroeder, Diplom-Designer
ist einer der Geschäftsführer der Agentur SCHROEDER + WENDT (Magdeburg), welche sich mit der benutzerfreundlichen Oberflächengestaltung von Webseiten und Software beschäftigt. Zudem ist er Vorstandsmitglied im Berufsverband für Usability, der German UPA.
www.schroeder-wendt.de

20:00 – Live-Expertenanalyse

Wo sollte und vor allem wie kann eine Webseite oder Software noch optimiert werden? In einer Live-Analyse zeigen Experten für Usability und visuelle Gestaltung der Agentur SCHROEDER + WENDT, die Optimierungsmöglichkeiten ihrer grafischen Oberfläche / Bedienung auf.
Bitte melden Sie ihre Beispiele vorab an unter: fragen@schroeder-wendt.de

Susi Augstin, Diplom-Designerin
Matthias C. Schroeder, Diplom-Designer
Reik Wendt, Diplom-Designer

Wir freuen uns auf jeden Fall auf neue und altbekannte Gesichter und selbstverständlich interessante Vorträge und Workshops. Also bis Donnerstag…