27.
April
Das Telekom-Martyrium und das unerreichbare VDSL
von Christian Metzeler 5 Kommentare
VDSL zu erhalten ist nicht gerade einfach.
Die Mitte des Januars 2009 brachte zunächst erfreuliche Botschaften von der VDSL-Front: der Hasselbachplatz, an dem unser bescheidenes Büro sitzt, ist seit Jahresbeginn mit dem wunderprächtigen VDSL versorgt. Was ist an VDSL so nett? Downloadraten von bis zu 50Mbit/s, Upload von bis zu 5Mbit/s im Gegensatz zu unseren aktuellen 6Mbit/1Mbit. Da unser aktueller Netzprovider MDSL uns ohnehin keine zuverlässigen Dienste zur Verfügung gestellt hat, haben wir bei der Telekom angerufen und einen Anschluss bestellt. So getan am 29. Januar 2009. Heute ist der 27. April 2009. Voraussichtlicher Anschalttermin: 11.05.2009. Bestellt: T-Home Entertain mit Call&Surf Comfort Universal.
Dazwischen liegen ein gutes Dutzend Telefonate mit zwei verschiedenen Telekom-Hotlines, zwei Auftragsbestätigungen, ein Zehnerblock falsche Rufnummer, drei Monate Wartezeit, ne Menge Nerven und echt viel Unfähigkeit auf Seiten der Telekom. Zwar wurde der eigentliche Telekom-Hausanschluss tatsächlich binnen ca. 10 Tagen geschaltet, uns dann die falschen Rufnummern zugeteilt und DSL-16000 aktiviert. Aber das alles interessierte uns ja gar nicht, denn der eigentliche Grund für unseren Wechsel zur Telekom ist ja VDSL. Und der Auftrag für’s VDSL blieb erstmal drei Wochen im System der Telekom hängen, dann auf Nachfrage mit Neubuchung geschah vier Wochen lang wieder nichts, dann auf erneute Nachfrage mit erneuter Neubuchung passierte drei Wochen lang wieder nichts (diesmal war angeblich ein Wechsel des Verarbeitungssystems schuld) und schließlich mit nochmaliger Auftragserteilung letzte Woche nun der Anschaltungstermin am 11.05. Ich bin ja gespannt…
Übrigens: wer sich mit T-Entertain herumschlägt, sollte nicht die T-Home-Hotline: 0800 330 1000 anrufen, sondern die T-Entertain-Hotline: 01805 373750!
24.
April
Gutes tun (und darüber reden)
von Christian Metzeler Ein Kommentar
Wenn man Gutes tut, sollte man darüber reden. Zum einen, weil das natürlich positiv fürs eigene Ansehen ist und zum anderen, weil es andere motivieren kann, das Gleiche zu tun. Der erste Grund ist richtig und wichtig. Wenn man sich die Zeit nimmt, gesellschaftliches Engagement zu erbringen, dann kann man das ruhig sagen. Der zweite Grund ist wichtiger: eine Gesellschaft besteht aus dem Zusammengehörigkeitsgefühl seiner Mitglieder. Je mehr diese das Gefühl haben, dass diese Gesellschaft im Großen und Ganzen zusammenhält, desto besser ist das für den einzelnen und somit für alle. Denn schließlich lebt jeder lieber in einer glücklichen Gesellschaft als in einer unglücklichen. Weniger pathetisch und mehr volkswirtschaftlich ausgedrückt: je mehr Vertrauen die Mitglieder einer Gesellschaft in die anderen Mitglieder haben, desto mehr wird gehandelt, produziert und Wohlstand geschaffen. Eine Wirtschaft kann nur in einer stabilen und vertrauenswürdigen Gesellschaft erfolgreich sein und Wohlstand schaffen, den man dann auch geniessen kann.
Wir wollen unseren Teil dazu beitragen. Seit der Gründung unserer Firma vor gut einem Jahr haben wir daher bereits eine schöne Anzahl an Charity-Projekten umgesetzt. Dazu gehören:
Diese Projekte entsprechen insgesamt einem Gegenwert von rund 4.000 bis 5.000 Euro. Natürlich hätten wir diese Einnahmen nicht erzielen können, da die jeweiligen Organisationen gar nicht über die Mittel verfügen, um uns zu beauftragen. Aber so sind diese Organisationen eben zu einem guten Webauftritt gekommen. Für diese Leistungen haben wir übrigens auch keine Spendenbescheinigungen genommen, d.h., dass wir mit diesen Projekten auch nicht unsere Steuerlast verringern.

Junge Liberale Sachsen-Anhalt (Design und technische Umsetzung)

Firmenstaffel Magdeburg (nur technische Umsetzung)
23.
April
IE8 ist ein IE6?
von Dave Gööck Kommentieren
Heute sind wir auf einen netten kleinen Effekt gestoßen, nämlich dass der IE8 sich manchmal auch als IE6 meldet, womit Erkennungsskripte schnell Probleme bekommen. – So auch das für unsere Website, was zur Folge hatte, dass manche Nutzer mit dem IE8 auf unserer Seite eine Warnung angezeigt bekamen, sie hätten einen veralteten Browser.
Z.B. ist uns folgender User Agent untergekommen:
Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 8.0; Windows NT 5.1; Trident/4.0; Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1; SV1) ; .NET CLR 1.1.4322; .NET CLR 2.0.50727)
Nach ein wenig Recherche im Netz habe ich festgestellt, dass wir nicht die einzigen waren, die dieses Problem hatten. Darum möchte ich für alle Webdesigner und -entwickler die es interessiert hier eine mögliche Lösung für PHP posten.
/**
* Diese Funktion prüft, ob der aktuelle Browser ein
* Internet Explorer mit einer Version kleiner 7 ist
*/
function isIElte6() {
// Non-Greedy-Variante von .* durch .*? um den ersten MSIE Match zu bekommen.
if (mb_ereg('.*? MSIE (\d+)\.\d+.*', $_SERVER['HTTP_USER_AGENT'], $matches)
&& intval($matches['1']) < 7) {
return true;
}
return false;
}
Über den regulären Ausdruck wird die Major-Version des Browsers ermittelt, die sich in $matches wiederfindet. So können wir danach ganz einfach auf die Version prüfen.
Für alle, die eher Javascript Programmieren, wo das ja auch recht Häufig gebraucht wird: Hier eine entsprechende Implementierung:
/**
* Diese Funktion prüft, ob der aktuelle Browser ein
* Internet Explorer mit einer Version kleiner 7 ist
*/
function isIElte6(){
if (/MSIE (\d+\.\d+);/.test(navigator.userAgent)) {
var v=new Number(RegExp.$1)
return v<7;
}
return false;
}
Welche User Agents es so gibt, kann man recht schön auf der Seite www.useragentstring.com anschauen und analysieren lassen.
20.
April
About Marktwirtschaft und faire Preise…
von Christian Metzeler Kommentieren
Mutmaßlich John Ruskin hat folgenden Ausspruch getätigt, den man sich zu Gemüte führen sollte:
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand etwas schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Marktwirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie genug Geld, um etwas Besseres zu bezahlen.
Dem ist im Prinzip nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht: Suchen Sie nicht nach dem billigsten, sondern suchen Sie nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis.
16.
April
XING-Firmenprofile
von Michael Kühle Ein Kommentar
Vor wenigen Minuten schaute ich mir die neue Funktion „Unternehmen“ bei XING an, welche in der BETA Phase ist und derzeit nur für Premium Mitglieder sichtbar ist. Eine wirklich interessante und gelungene Funktion, anhand der Metadaten von webvariants werden hierbei alle Mitarbeiter dargestellt und sehr interessante Statistiken aus den einzelnen Profilen zusammen gestellt. So kann man beispielsweise die Altersstruktur, die angebotenen Dienstleistungen, gesprochene Sprachen oder die Verteilung von Firmenzugehörigkeit und Karriere-Stufen begutachten. Aufgrund lückenhafter Profile ist dieses natürlich keine eindeutige Darstellung, allerdings ist es ein schönes Zusatz-Feature und gibt bereits einen ganz guten Überblick über die betreffende Firma. Zudem steht diese Funktion ja noch ganz am Anfang und wer weiß, wie diese noch ausgebaut wird.
