28.
August
Einmal mit Profis arbeiten…
von Christian Metzeler Ein Kommentar
Natürlich: jeder will möglichst viel Leistung erhalten und dafür möglichst wenig bezahlen. Es ist doch allerdings selbst dem geizigsten Menschen auf der Welt verständlich, dass man entweder Top-Leistung bekommt und dafür einen Top-Preis zu bezahlen hat oder eben kaum was bezahlt und dafür… naja… halt etwas nicht tolles bekommt. Und ebenfalls ist klar, dass Freiberufler, die wirklich ganz allein arbeiten, gerne mal mit dem Preis noch einen Euro runtergehen, um die böse Konkurrenz zu unterbieten. Das ist ok. Das ist Marktwirtschaft. Da gibts gar nichts dran auszusetzen. Nur: muss man Websites wirklich für 100 Euro anbieten? Und dann behaupten, da wäre dann “alles mit drin”. Designvorlage, CMS, Hosting, Domain… für 100 Euro? Klaro. Und mit Premiumservice, 24-Stunden-Betreuung und natürlich 100%-Ausfallsicherheit, speziell angepassten Formularen und einer Powerdatenbank für einen brummenden Webshop. Alles mit drin! Singende Jungfrauen zur Lobpreisung mit inbegriffen.
Es ist manchmal etwas mühselig, potentiellen Kunden zu erklären, dass man für ein Projekt mit einem gewissen Umfang auch einfach 5.000 Euro verlangen darf und das kein Versuch ist, den Geschäftspartner zur eigenen Belustigung über den Tisch zu ziehen. Einer unserer Kunden hatte sich bspw. von einem selbständigen “Webdesigner” der Marke “Ich mach das alles mal von Zuhause aus und kümmer mich nicht um Datensicherheit, Backups oder die Kunden nach der Fertigstellung” einen Shop machen lassen. Ein paar Monate nach Bezahlung war dann plötzlich die Website weg, der Shop auch, die Mailadressen fort, die Domain bei der DENIC gekündigt und alle Daten, Designs und Co waren auch nirgends vorhanden – unser Kunde hatte sich unvorsichtigerweise auf seinen Mann verlassen.
Ein anderer Kunde verlangte von uns ein Angebot für einen hübschen Webshop, wir kalkulierten rund 5.000 Euro zur Erstellung des Ganzen und gaben hoffnungsvoll das “Offert” (wie es auf österreichisch so schön heißt) ab. Es kam der mehr oder weniger lustige Anruf, der Preis wäre ja eine Frechheit und wie könnten wir nur, er hätte jetzt schon Angebote, die ihn nur 1.000 Euro kosten würden etc…. Wir fragten dann nach und nach (relativ) höflich weiter und bekamen schließlich heraus, dass bei unseren 5.000 Euro halt so ziemlich alles drum und dran mit Hosting, Pflege für 6 Monate, Design, Templates, Datenbank, haufenweise Traffic und Co mit inklusive waren – und bei den 1.000 Euro ein netter kleiner Standardshop auf osCommerce-Basis ohne jegliche Zusatzleistungen und mit schlichtem Standardlayout.
Das lehrt uns zwei Dinge:
a) Was wir glauben, dass wir dem Kunden erklären und was der Kunde tatsächlich versteht, sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Zuviel erklären geht nie! Vielen Menschen ist das Internet immer noch ein schwer verständliches und fremdes Metier. Aufklärungsarbeit ist immer gefragt.
b) Manche Leute wollen für nichts einen anständigen Preis bezahlen. Von denen halte man sich fern. Man muss schließlich nicht mit jedem Geschäfte machen. Wir wollen mit Kunden nicht kämpfen, sondern mit Ihnen und für sie arbeiten.
26.
August
Der Weg zum eigenen Unternehmen – Teil 1
von Christian Metzeler 2 Kommentare
Wir wollten ein eigenes Unternehmen. Dieser Wunsch stand irgendwann doch klar und deutlich im Raum und wir überlegten, wie es zu bewerkstelligen sei. Wir, das waren drei Freunde die bereits seit längerer Zeit nebenher selbständig tätig waren, aber den Sprung in die “echte”, vollständige Selbständigkeit noch nicht so richtig geschafft hatten.
Ein paar Richtlinien hatten wir uns gegeben: Zum ersten wollten wir von Beginn an ein ordentlich finanziertes Unternehmen mit gut eingerichteten Arbeitsplätzen in angenehmer Atmosphäre haben – denn unter Produktivität versteht man gewiss etwas anderes, als ein Quadratmeter große Schreibtischboxen zu fünft in einem 25 Quadratmeter-Büro. Zum Zweiten sollte das Unternehmen auch nicht von Beginn an unter Geldnöten leiden, sondern zuerst Zeit für Entwicklung und auch Forschung verwenden können. Dazu würde es nötig werden, einen oder mehrere Kredite aufzunehmen.
Mit dieser mehrteiligen Serie von Einträgen wollen wir beschreiben, wie wir letztendlich zu unserem KfW-Startgeld gekommen sind, welche Hürden wir zur Unternehmensgründung zu nehmen hatten, wie sich unser Konzept mit der Zeit verändert und entwickelt hat und wie es nach dem endlich glücklichen Erhalt des Kredites bis zum heutigen Tag weiterging.
Starten wir daher mit der Idee zur Unternehmung, dem ersten Businessplan und den ersten Gesprächen mit Geschäftsbanken: Im Mai 2007 fanden sich die heutigen Gesellschafter von webvariants zum ersten Mal zusammen, um über eine gemeinsame Unternehmung zu sprechen. Der Initialzünder war dabei die Idee, ein neues Unternehmen für Consulting zu gründen, dass sich vorrangig auf das Variantenmanagement konzentriert. Daraus entwickelten wir in ca. zwei Monaten einen rund 25-seitigen Businessplan und präsentierten diesen einem Partnerunternehmen, dass eine spezielle Software für das Variantenmanagement herstellt. Hier holten wir uns dann im Juli 2007 erstmal ein blaues Auge, da unsere künftigen Partner unseren Plan und die Idee – zu Recht – als noch zu unreif kritisierten und uns erklärten, so würde es nichts werden.
Wir gingen daher zurück ans Reißbrett und fingen nochmal an. Zum Glück könnten wir die Geschäftsidee verbessern: unter Zuhilfenahme von Variantenmanagement wollten wir zukünftig schnell und weitgehend automatisiert komplette CMS-basierte Websites produzieren. Somit sollte es uns gelingen, die Entwicklungszeit eines Webprojekts je nach Größe und Anspruch um 40 bis 75 Prozent zu reduzieren. Diese Idee hörte sich sowohl für uns wie auch unseren Partner schon besser an. Und das beste daran war: davon verstanden wir auch was!, jedenfalls mehr als beim ersten Plan. Unser Businessplan wuchs mit der Ideenreifung immer weiter an: von 25 über 40 auf zuletzt 75 Seiten. Wir haben viel Arbeit in Arbeitszeit- und Auslastungsplanung gesteckt, den Liquiditätsplan immer feiner entwickelt, Zinskalkulation betrieben, uns mit der Umsatz- und Gewerbesteuer beschäftigt, die Größe des Marktes analysiert und immer mehr Details berücksichtigt. Da steckte nun schon wesentlich mehr Gehirnschmalz drin und beim zweiten Gespräch gabs dann auch entsprechend positive Kritik. Inzwischen war es allerdings auch schon Oktober 2007 geworden und wir wollten endlich in die Gänge kommen.
Der nächste Weg führte uns nun zu Geschäftsbanken, denn ohne Kredit würde das alles nichts. Und hier folgte die lange Zeit voller Enttäuschungen…. dazu mehr im nächsten Teil in ein paar Tagen.
21.
August
Ein bisschen Preisvergleich mit der Konkurrenz
von Christian Metzeler 2 Kommentare
Natürlich haben wir uns auch mit unserer Konkurrenz beschäftigt und tun das stets. Den Überblick zu behalten und auf Entwicklungen zu reagieren, ist gerade im Geschäft mit dem Internet wichtig. Für uns, die wir den Anspruch haben, einmal ein wichtiges Unternehmen in unserem Marktsegment zu werden, gehört das mit zum Alltag. Eine Konkurrenzfirma ist beispielsweise die Euroweb Internet GmbH (ja, wir wissen um die Geschichten, siehe unten…). Wir wollen an dieser Stelle aber nur einfach mal ein bisschen die Preise vergleichen. Das empfindet der ein oder andere vielleicht als unfein, aber ich bin sicher, interessant ist es auf jeden Fall:
Also, bei Euroweb bekommen Sie beispielsweise eine .de-Domain für 108 Euro im Jahr, eine Webpräsenz mit allem Drum und Dran und 8 HTML-Seiten für 5.800 Euro und Text wird für 79 Euro die Stunde erfasst. Wir selbst bieten die .de-Domain für 72 Euro im Jahr an, eine Webpräsenz mit beliebig vielen Seiten auf Basis eines CMS mit dem nötigen Drum und Dran gibt’s ab rund 650 Euro und Text erfassen wir für rund 30 Euro die Stunde (mal mehr, mal weniger, je nach “Schwierigkeitsgrad” der Erfassung. Es ist ja was anderes, ob man uns handschriftliche Notizen in Schülerklaue vorlegt oder ein paar saubere Copy-&-Paste-PDFs). Dazu käme bei uns noch als einzelner Posten das Hosting, welches wir (auschließlich für Kunden durchführen und) mit einer .de-Domain ab rund 60 Euro im Jahr anbieten. Macht also den Kohl nicht so richtig fett.
Mir selbst ist unklar, wie man für 8 HTML-Seiten einen Preis von 5.800 Euro bezahlt bekommen kann. Ein durchschnittlich bewanderter Programmierer und ein Designer bekommen das mit fertig eingerichteter Entwicklungsumgebung in jeweils rund 8 plus 4 Stunden Arbeitszeit hin – und das ist großzügig berechnet. Macht also zusammen mit Geschäftsführung und Akquise plus Nachbearbeitung und sonstigem Drumherum sowie der Umlage der Gemeinkosten maximal 16 Stunden, sprich: zwei Manntage. Damit entspräche das Angebot von oben einem Tagessatz von 2.900 Euro. Das ist nicht schlecht, zumal ich gute Designer und Programmierer kenne, die vielleicht 300 oder 400 Euro Tagessatz aufrufen und selbst Hochpreis-Agenturen im Bereich für Markendesign, Kommunikationsberatung oder der Werbung für die Dienste der Geschäftsführer einen Satz von 2.200 Euro aufrufen.
Eines ist für mich hingegen klar: Geschäfte machen Sie mit uns immer auf der Basis von Vertrauen und nicht auf der von Verträgen. Natürlich verlangen wir Auftragsbestätigungen, auch unterschriebene, wenn wir Sie noch nicht kennen. Natürlich verlangen wir bei Großaufträgen Voranzahlungen. Und wir bieten Ihnen auch langfristige Serviceverträge an, um Ihnen Sicherheit zu garantieren oder Ihnen größere Websites zu ermöglichen als Sie sich mit einer Einmalzahlung leisten könnten. Das ist sinnvoll und seriös. Aber wir wollen Sie damit nicht an uns ketten, sondern Ihnen Flexibilität anbieten. Wir wollen mit Ihnen als Partner umgehen. Sie können immer mit uns reden – und zwar mit dem Geschäftsführer und nicht dem Praktikanten. Denn ich selbst will mein Geld nicht damit verdienen, mich mit Kunden zu streiten. Das kostet Zeit und Nerven, die ich lieber in etwas Produktives stecken werde. Kunden sind Partner und keine Gegner.
Lesen Sie doch auch hier noch ein wenig mehr…
19.
August
Das Gefühl der Selbständigkeit
von Christian Metzeler Kommentieren
Ich schleppe jetzt immer einen Stapel Visitenkarten mit mir herum und drücke jedem, der bei drei nicht auf dem nächsten Baum ist, selbige in die Hand. Dazu gibt es immer die hübsche Erklärung, dass ich jetzt selbständig bin und wir eine Firma haben und was wir so alles tolles machen, damit es auch ja jeder weiß. Werbung in eigener Sache ist immer wichtig.
Dabei kommt dann oft ein kleines Gespräch darüber zustande, warum ich das gemacht hätte und wie es mir jetzt damit geht. Ich kann – ohne irgendwie herumzudrucksen – sagen, dass es ein gutes Gefühl ist. Sein eigener Chef zu sein macht den Arbeitsalltag sehr entspannend und befreiend. Ich habe insbesondere zwei Gründe festgestellt, die mir den meisten Auftrieb geben.
a) Ich muss mich gegenüber niemandem in der Hierarchie über mir mehr rechtfertigen. Das ist wirklich ein gutes Gefühl. Es manifestiert sich insbesondere in Kleinigkeiten, wie der Kaffeepause auf unserem Balkon, die ruhig auch mal ein paar Minuten länger gehen darf, ohne das irgend jemand böse Blicke werfen darf. Oder darin, zum Mittagessen nach Hause zu gehen. Oder darin, während des Arbeitens auch mal im Netz rumzusurfen und irgendwelche lustigen Seiten über den Firmengruppenchat zu schicken. Jaja, ich halte meine Leute auch mal vom Arbeiten ab – aber ich darf das eben auch, weil ich nunmal der Chef bin. Umgekehrt bin ja auch dafür verantwortlich, dass pünktlich zur Monatsmitte deren Gehalt rausgeht.
Es ist ein tiefgehendes Gefühl der Freiheit, dass man so geniessen kann und als Angestellter niemals erhalten wird, egal wie gut man sich mit seinem Chef versteht. Chef sein hat ja nicht nur schöne Seiten, es gibt auch die unschönen Aspekte. Und das weiß man als Angestellter eben doch immer.
b) Der zweite Grund ist ebenso wichtig, vielleicht sogar noch wichtiger. Ich habe nämlich morgens beim Aus-dem-Haus-gehen nicht das Gefühl, ich müsse jetzt zur Arbeit. Sondern ich freue mich geradezu darauf, ins Büro zu laufen, den Laptop und dann die Kaffeemaschine anzuwerfen, einen Milchkaffee zu schlürfen, meine Mails zu lesen und die Post zu öffnen, mich an Angebote zu setzen, zu telefonieren und Rechnungen zu bezahlen oder zu schreiben. Es ist keine Arbeit, die ich hier mache, sondern weitgehend etwas, das ich gerne tue. Klar, es gibt langweilige Beschäftigungen und es gibt auch solche, die mir nicht gefallen. Aber ich tue all diese Dinge für die Firma und für mich selbst und nicht, weil es mir jemand anordnet. Von daher habe ich bei allem ein gutes Gefühl. Das allein zählt sehr viel.
Und es wiegt so schwer, dass es die vermeintliche Sicherheit eines Arbeitsplatzes als Angestellter viel mehr als wettmacht. Man braucht sich nur umzusehen und Zeitung zu lesen und schon weiß man, dass selbst die beste Unternehmenslage einen nicht davor schützt, wegrationalisiert zu werden oder dem nächsten Prozent Gewinn nach Steuern zum Opfer zu fallen. Dann doch lieber Herr über das eigene Leben sein und auch bleiben.
14.
August
Günstiges CRM-System für Startups
von Christian Metzeler Kommentieren
Wir haben von vornherein gesagt: ein ordentliches Programm für CRM (Customer Relationship Management) muss her. Damit wollten (und wollen) wir unsere Kundenbeziehungen von der Erstansprache und Kontaktaufnahme über die ersten Angebotsgespräche hin zu Angeboten und Bestellungen bis zu den gestellten Rechnungen ordentlich abbilden. Und schließlich sollten natürlich alle in der Firma auch gemeinsam auf die Daten zugreifen können. Bei der Suche nach einem geeigneten CRM sind uns viele begegnet. Aktuell halten sich programmbasierte und webbasierte CRMs ungefähr die Waage. Natürlich kann man gleich mit SAP starten, es geht aber auch kleiner: bspw. mit Adress Plus von Cobra oder anderen. Die meisten Hersteller früher rein programmbasierter CRMs haben inzwischen den Weg zu browserbasierten gefunden, weil hier eindeutig die Zukunft liegt: plattformunabhängiger Zugriff ohne Bindung an einen bestimmten Rechner und Ort, also von überall auf der Welt. Natürlich steigen dadurch die Anforderungen an die Sicherheit eines solchen CRM, insbesondere an das Hosting eines solchen. Denn wer hat schon gerne den fachkundigen Hacker der Konkurrenz in seinem CRM…?
Es gibt einige prominente webbasierte CRMs, zu denen bspw. das kommerzielle, in seiner Grundversion Open Source-System SugarCRM gehört, außerdem Highrise von 37signals oder der Marktführer salesforce.com. Wir haben uns nach einiger Suche für das System vtiger CRM entschieden. Bei dieser Entscheidung standen für uns die folgenden Punkte im Vordergrund:
- möglich viel deutscher Support durch eine große deutsche Entwicklergemeinde –> ist da
- kostenfreie Möglichkeit, das System auf einem eigenen Server zu hosten –> unser Admin hat zwei Tage konfiguriert und dann lief es gut.
- unbegrenzt viele Benutzer –> klaro
- Migrationsmöglichkeiten in und von anderen Systemen –> falls uns später mal ein anderes besser gefällt
- Integration in MS-Office, insbesondere Word und Outlook –> um Adressdaten in Briefe ausgeben zu können
- Anpassbarkeit mit eigenen Datenfeldern –> ist immer mal nötig
- leichtes, schnelles Handling und intuitive Verständlichkeit –> wer hat schon Zeit für ein 100-seitiges Handbuch?
Nicht so wichtig waren uns diese Punkte
- Sehr leichte Installation: unser eigener Admin muss ohnehin immer wieder dran schrauben und einzelne Dinge programmieren, bspw. die Sortierbarkeit bestimmter Felder
- schickes Design
Seit ein paar Wochen haben wir vtiger CRM 5 nun im Einsatz und sind grundsätzlich ganz zufrieden. Es gibt einzelne Kritikpunkte in der Verständlichkeit von Abläufen:
- So kann man bspw. aus Verkaufspotentialen, Angeboten oder Bestellungen heraus problemlos Kalendereinträge in Form von Aufgaben oder Anrufen oder Meetings anlegen. Deren Anzeige im Kalender ist jedoch gewöhnungsbedürftig, weil man sie nicht immer auf den ersten Blick sieht, sondern immer nochmal von der Kalenderübersicht in die “Ereignisse&Aufgabensicht” rüberswitchen muss. Das nervt und ist nicht gerade intuitiv.
- Unser eigenes Feld “Kundennummer” lässt sich leider nicht über alle Bereiche hinweg automatisch verknüpfen: es kommt aus der Datenbank der “Organisationen” und wird problemlos “Verkaufspotentialen” zugeordnet, aber nicht “Angeboten” oder “Verkaufsbestellungen” – was unverständlich ist.
- Es gibt zwei praktische Add-Ons für böse MS-Office-Nutzer wie mich. Mit dem einen kann man eMails aus Outlook ins CRM importieren und automatisch Kontakten zuordnen. Mit dem anderen kann man die Adress- und Kontaktinformationen aus dem CRM an Word-Dokumente übergeben. Beides ist für mich sehr nützlich.
Es gibt noch weitere kleine nervende Dinge. Insgesamt bleibt aber ein sauberer Eindruck für ein vollkommen kostenloses CRM mit einigem an Zusatztools, die frei verfügbar sind. Für Agenturen oder Selbständige ohne technische Kapazitäten gibts auch bezahlbare Hostingmöglichkeiten für dieses CRM (das haben die anderen aber natürlich auch). Interessant an vtiger ist auch, dass es ursprünglich aus dem sugarCRM hervorgegangen ist und diesem in dessen Enterprise Edition vom Funktionsumfang doch recht ähnlich ist.
Interessante Links zum Thema:
vtiger.com
vtiger auf sourceforge.com
Vergleich zwischen vtiger und sugarCRM