26.
Januar
von Christian Metzeler Kommentieren
… und jetzt gibts nach DER Überschrift gar keine bunten Bilder oder Animationen und so weiter. Das ist natürlich gemein. Trotzdem ist es immer mal wieder interessant, sich die jeweils aktuelle Verteilung der genutzten Browser anzusehen, mit der die eigene Website (also www.webvariants.de) besucht wird. Aus dem Trend kann man ganz gut ablesen, was für ein generelles Publikum sich bei einem tummelt. Außerdem kann man die eigene Website mit den am häufigsten verwendeten Browsern darauf prüfen, ob sie gut aussieht oder etwas unternommen werden muss.
Unsere Browserverteilung im Dezember 2011 sah so aus:
- Firefox: 29,5% (davon 68% FF 8.x, 10% FF 7.x, 11% FF 3.x und 3,7% FF 6.x)
- Unbekannt: 28,5%
- Chrome: 13,5% (62,1% Chrome 15, der Rest verstreut sich über alle anderen Versionen)
- Internet Explorer: 12,2% (43,3% IE8, 23,2% IE9, 20% IE7, 12,1% IE6)
- Safari: 8,9% (90% 5.x, 10% 4.x)
- Mozilla: 3,2%
- Opera: 2,8%
Man merkt die deutliche Streuung: kein Browser vereinigt mehr als ein Drittel Marktanteil auf sich, was gegenüber den durchschnittlichen Anteilen in Deutschland durchaus eine Abgrenzung darstellt, wo Firefox zurzeit mit knapp der Hälfte und der Internet Explorer mit fast einem Drittel deutlich dominieren. Ich persönlich schiebe das auf unsere sicher eher technikaffine Besucherschaft und halte Heterogenität ohnehin für eine gute Sache.
webvariants hat aktuell übrigens rund 12.000 bis 13.000 Seitenbesucher mit rund 50.000 Seitenaufrufen im Monat. Das Blog macht dabei rund ein Viertel der Besucher aus. Wir erreichen diese Besucherzahlen dabei ohne jegliche Werbemaßnahmen wie Adwords oder SEOtherik, sondern allein durch einen – zugegebenermaßen – recht breiten Inhalt in Form von Texten und dessen Streuung über Kanäle wie Twitter, Facebook, Google+ und uns partnerschaftlich verbundene Websites. Die am häufigsten aufgerufenen Seiten sind dabei die folgenden:
Die geringen Prozentzahlen der einzelnen Seiten sind dabei ein Ausdruck der inhaltlichen Breite der gesamten Website. Ist ja auch logisch: wenn sich 100 Artikel 100% teilen müssen, hat jeder im Durchschnitt 1% Anteil an Besuchern. Da die Startseite schon 30% aller Besuche für sich vereinnahmt, bleiben für alle anderen Seiten nur die restlichen 70% übrig.
Die beiden Spitzenreiter der aufgerufenen Blogbeiträge sind übrigens die folgenden (jeweils Seitenaufrufe + Feedleser, aber die Zahlen sind natürlich mit Unsicherheiten belastet):
Wir freuen uns natürlich, wenn ihr auch weiterhin gewogene Leser unseres Blogs bleibt.

Soviel Zahlenkrempel für heute.
23.
Januar
von Christian Metzeler Kommentieren
Für unser Büro in Magdeburg suchen wir ab Ende Februar / Anfang März eine neue Reinigungskraft. Die Aufgaben dabei sind: einmal wöchentlich, typischerweise am Freitagvormittag, das Büro zu putzen, d.h. saugen und wischen, den Müll zu leeren und diversen Kleinkram zu erledigen. Im Monat fallen dabei üblicherweise rund 14 Stunden an, die wir im Rahmen eines Minijobs im Angestelltenverhältnis bezahlen. Der Lohn ist Verhandlungssache. Im Prinzip also der perfekte Nebenjob neben dem Studium o.ä. Bei Interesse einfach bei uns melden (oder anrufen).
16.
Januar
von Christoph 3 Kommentare
Es ist ja kein Geheimnis, dass wir für unsere Entwicklungsarbeit auf das hervorragende Mercurial SCM setzen. Wir sind mehr als zufrieden mit den Möglichkeiten, die uns Mercurial eröffnet, aber leider auch bei manchen Projekten ein wenig außen vor. So zum Beispiel bei Symfony2, das bei sämtlichen Wartungsarbeiten voll auf Git setzt. So gibt es zwar die Möglichkeit, Projekte mit der Symfony Standard Edition (SSE) automatisch zu aktualisieren, allerdings müssen diese Projekte dann auch als Git-Repository verwaltet werden.
Da wir häufig (so wie im Moment auch) Projekte mit Symfony umsetzen (und zugegebenermaßen auch gern mal überlegen, das ein oder andere in Sally zu übernehmen, siehe zum Beispiel sly_Response), standen wir bisher immer wieder vor der Frage, wie wir das Aktualisieren der Projekte erledigen sollten.
Eine Möglichkeit wäre natürlich, die Projekte als Mercurial-Repositories anzulegen und Symfony a) als Subrepository oder b) als eigenständiges Repository zu verwalten. Das scheitert allerdings recht schnell daran, dass zwei Repositories nicht im gleichen Verzeichnis leben können. Außerdem hätten wir dann in allen Projekten auch die vollständige Symfony-Revisionsgeschichte (inkl. der von Doctrine und allen anderen Bundles). Diese Daten benötigen wir jedoch nicht, wenn wir *mit* und nicht *an* Symfony entwickeln wollen.
Abgesehen davon wäre es auch möglich, Updates von Hand vorzunehmen. Also einen Git-Checkout der SSE vorzunehmen und alle Dateien von Hand in das Projektrepository rüberzukopieren. Da freut sich der Praktikant sicher…
Aus der Not heraus ist deswegen ein dritter Weg umgesetzt worden. Wir erzeugen unsere eigene Symfony-Standarddistribution. Dazu nehmen wir die normale SSE, fügen zwei Bundles hinzu (Doctrine Fixtures & Doctrine Migrations) und verpacken alles zusammen in einem Mercurial-Repository. In unregelmäßigen Abständen lassen wir dann ein kleines Shellscript laufen, dass die Git-Quellen aktualisiert und alle Änderungen 1:1 in das Mercurial-Repository übernimmt. Dabei entsteht dann ein Repository, das zwar die SSE enthält, aber nicht deren ganze Revisionsgeschichte.
Das fertige Repository kann bei Bitbucket geklont werden. Der Projektablauf stellt sich dann denkbar einfach dar: Distribution klonen, Entwicklung in dem Klon durchführen und ab und an mal einen Pull ausführen, um das eigene Projekt zu aktualisieren. Keine Notwendigkeit mehr, Git zu verwenden, da wir uns darum kümmern, die Distribution aktuell zu halten. Die Distribution enthält abgesehen von den beiden Bundles (die wir für so praktisch erachten, dass wir sie mit aufgenommen haben) keine Änderungen an Symfony selbst. Die kommenden Änderungen bezüglich des Doctrine-Bundles sind bereits entsprechend eingearbeitet.
Wer mit der Distribution arbeitet, kann natürlich in seinem eigenen Klon weitere Bundles hinzufügen oder auch bestehende entfernen (muss dann halt beim Pull aufpassen). So wird man vermutlich auch das src\Acme\DemoBundle entfernen wollen.
Wir hoffen, es der Mercurial-Community damit einfacher zu machen, Symfony zu verwenden.
16.
Januar
von Christian Metzeler 3 Kommentare
Soeben haben wir unser Benutzerhandbuch für Sally-Redakteure, die mit der Version 0.2 bis 0.5 von Sally arbeiten, hochgeladen. Es steht zum Download zur Verfügung.
An allen Stellen wurden die Screenshots ausgetauscht, da Sally anders aussieht als Redaxo (und auch ein bisschen besser). Inhaltlich hat sich gegenüber den vorherigen Handbüchern nur an den Stellen etwas verändert, wo es Neuerungen gibt. An vielen Stellen wurden zudem Kapitel mit erweiterten Erklärungen ergänzt und noch ein paar Rechtschreibfehler beseitigt. Wer nun welche findet, kann gerne Bescheid sagen.
Wir hoffen, dass Ihnen auch dieses Handbuch eine wertvolle Hilfe ist. Wir freuen uns aber auch über Hinweise zur Ergänzungsmöglichkeiten. Selbstredend kann ein Handbuch nicht die gesamten Möglichkeiten von Sally darstellen, denn allein der Texteditor könnte auf 20 Seiten beschrieben werden. Insgesamt sollen Sie mit dem 27-seitigen Handbuch in die Lage versetzt werden, schnell und verständlich einen Überblick über alles Wichtige bei der Benutzung Ihrer Website zu bekommen.
Viel Erfolg beim Bearbeiten Ihrer Website.
13.
Januar
von Michael Kühle Kommentieren
Ich möchte ein wenig über das Format Webmontag und Erfahrungen damit aus Berlin und Magdeburg berichten.

Webmontag, was ist das eigentlich? Offiziell wird der Webmontag so erklärt: “Webmontag ist ein informelles, nicht-kommerzielles, dezentral organisiertes Treffen, das zum Ziel hat, all diejenigen miteinander zu verbinden, die die Zukunft des Internet gestalten. Inspiriert von der Kultur Silicon Valleys startete der Webmontag gegen Ende 2005 in Köln als Versuch, ein bisschen “kalifornischen Sonnenschein” nach Deutschland zu bringen.
Seitdem hat sich der Webmontag schnell weiterverbreitet: Treffen finden mittlerweile in mehr als 40 Städten überall in Deutschland und Österreich, in Schweden statt. Als Treffpunkt und Anlaufstelle der verschiedenen lokalen Web 2.0- und Startup-Szenen hat der Webmontag mit seinen bisher 100+ Veranstaltungen bereits 1.000+ Teilnehmer angezogen, mit teils sehr erfreulichen Auswirkungen.
Alle, die mit Web 2.0 und benachbarten Themen zu tun haben und interessiert daran sind, ihr Wissen zu teilen und sich miteinander auszutauschen, sind herzlich willkommen. Ob Erfinder, Ingenieure, Designer, Gründer oder Finanzier – Webmontag ist die Gelegenheit, sein neues Produkt, Service, Startup, oder die nächste große Idee einem stetig wachsenden Publikum von Webbegeisterten vorzustellen.”
Im Februar 2009 starteten Hagen Aedtner, Wolf Brüning (webvariants) und ich den Webmontag in Magdeburg. Was damals bedeutete, eine passende Location zu finden, die aus unserer Sicht benötigten Marketingkanäle bereitzustellen (Twitter-Account, Facebook-Seite, Blog), für die erste Veranstaltung interessante Vorträge/Speaker zu organisieren und natürlich für die Verbreitung in den Zielgruppen zu sorgen. Gesagt und getan, am 08. Februar war es dann soweit, der 1. Webmontag Magdeburg startete und nach nun 2 Jahren wird der inzwischen 26. Webmontag am 13.02.2012 stattfinden. In Magdeburg ist er nun eine bekannte Veranstaltung, hat mit dem Café Central seine Heimat gefunden und mit dem neuen Team Anke Mehlert (webvariants), Steffen Jany und Malte Brusemann (beide von KNO) auch ein neues Gesicht erhalten.
Wolf Brüning hat es mittlerweile nach Hamburg verschlagen, wo er zwar keinen Webmontag mehr organisiert, aber zumindest einen besucht. Mich hat es nach Berlin verschlagen, seit Frühsommer letzten Jahres bin ich für webvariants in Berlin und dort Ansprechpartner für unsere Agentur. So kam es auch, dass ich nach Ankunft in Berlin den Webmontag Berlin besuchen wollte. Dieser startete bereits 2006, war aber während der letzten Monate eingeschlafen und mangels Konzept auch wohl der großen Konkurrenz an Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt erlegen. Dies ließ in mir die Überlegung reifen, die Veranstaltung wieder zu beleben und auch gleich die passende Domain zu sichern. Wie der Zufall so spielte, kam ich dann mit Mathias Fiedler (Artflakes), Manuel Schmutte (reqorder) und Francis Varga (crowdpark) zusammen. Die Jungs hatten auch schon viele Erfahrungen mit dem Webmontag Leipzig, Barcamp Braunschweig und vielen anderen Veranstaltungen sammeln können. So entschlossen wir uns im September 2011, den Webmontag Berlin zu relaunchen. Im Oktober 2011 starteten wir dann mit unserem Konzept.
Am vergangenen Montag feierte nun der Webmontag Berlin seinen 60. und es war wieder ein großer Erfolg. Mit dabei waren diesmal Andreas Gebhardt (newthinking communications) und Marcus Beckedahl, die das Format nach Berlin gebracht hatten und viele Jahre organisierten.
Der Berliner Webmontag findet nun jeden 2. Montag des Monats im mobilesuite Coworking im Prenzlauer Berg statt. Jede Veranstaltung hat ein Hauptthema. Die Veranstaltung entwickelt sich von Termin zu Termin weiter. Gerade aus dem Umfeld der StartUp-Szene in Berlin haben wir große Unterstützung und viele Firmen sponsern auch gern den einen oder anderen Abend. Das Interesse ist sehr groß in Berlin, was sicherlich auch daran liegt wie Mathias vom Webmontag Team es diese Woche in einem Interview des Teams mit Zeitonline so schön sagte: “In Berlin herrscht einfach viel mehr Dynamik und Austausch.” Da passt das Format Webmontag hervorragend zu.
Der kommende Webmontag Berlin findet dann im Februar statt, dann mit dem Thema: “Outsourcing”. Mit dabei als Speaker und Sponsor: Codingpeople.
Weitere Infos unter: